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Die Hansestadt Bremen stellt den Flächennutzungsplan für das Gebiet der Stadtgemeinde neu auf. Zeitgleich  erfolgt auch die Neuaufstellung des Landschaftsprogramms für Bremen.
Der Flächennutzungsplan wurde seit seiner letzten Aufstellung im Jahre 1983 durch eine Vielzahl von Teiländerungen immer wieder aktualisiert und am 31. Mai 2001 neu bekanntgemacht. Seitdem haben sich die städtebaulichen Rahmenbedingungen und Aufgaben grundlegend verändert: Die Herausforderungen durch den demografischen Wandel, den sozio-ökonomischen Strukturwandel sowie den Klimawandel erfordern eine grundlegende Anpassung der Ziele und damit der Darstellungen des Flächennutzungsplanes. Aus dem im Jahr 2010 beschlossenen Leitbild „Bremen! lebenswert - urban – vernetzt“, das unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitet wurde, sind die Ziele der Neuaufstellung, insbesondere das Ziel der vorrangigen Innenentwicklung abgeleitet.
Nach einer mehrjährigen und intensiven Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange liegt nun die Entwurfsfassung des Flächennutzungsplans für Bremen vor.

Die Frist, in der die Möglichkeit besteht, Anregungen zu bestehenden Änderungsvorschlägen abzugeben und neue zusätzliche Anregungen zum Flächennutzungsplan zu  beschreiben wurde bis zum 19. Mai 2014 verlängert.

Den über diese auf dieser Webseite eingegangenen Anregungen wird die gleiche Aufmerksamkeit entgegengebracht wie einer Niederschrift in der Dienststelle des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr.

Diese Webseite zeigt Ihnen den aktuellen Planungsstand des Flächennutzungsplans, wie er der städtischen Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Energie vorgelegt wurde. Gemeinsam mit dem parallel erstellten Landschaftsprogramm stand der Flächennutzungsplanentwurf auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung der städtischen Deputation am 20. Februar 2014. Dort wurde beschlossen, dass der Flächennutzungsplanentwurf nach § 3 Abs. 2 des Baugesetzbuches für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt werden soll.
Alle Bürgerinnen und Bürger haben während der Auslegung (10. März bis 19. Mai) Gelegenheit, schriftliche Stellungnahmen zum Planentwurf einzureichen. Im Download-Bereich (Dokumente) finden Sie bereits jetzt die Entwurfsstände des Plans, der Begründung der Umweltprüfung sowie ergänzender Planunterlagen.
An Hand der interaktiven Karte können die einzelnen Veränderungen des Plans gegenüber 2012 im Detail nachvollzogen werden.
Verschiedene untergeordnete Veränderungen wurden nicht im Einzelnen gekennzeichnet, insbesondere nicht alle neu dargestellten Schulstandorte, das erweiterte Netz der BSAG,  sowie zeichnerische Anpassungen, die lediglich der Verbesserung der kartografischen Genauigkeit dienen. Naturschutzgebiete und Ausgleichsflächen wurden aus dem bisherigen Plan als naturbelassene Flächen in das neue Planwerk überführt; zusätzliche Darstellungen naturbelassener Flächen werden jedoch als Änderung gekennzeichnet.